Spielspaß im Schnee

Schneemann, Schlitten & Co.

Wenn endlich die dicken weißen Flocken vom Himmel fallen, dann ist es wirklich Winter. Und wenn es draußen schön knackig kalt ist, bleibt der Schnee auch liegen und bedeckt Häuser, Bäume, Sträucher und Autos. Die Welt versinkt unter einer weißen, glitzernden Decke und dreht ihren Lautstärkeregler um ein paar Einheiten nach unten, denn der Schnee dämpft alle Geräusche. Ja, sogar das Lachen und Juchzen der Kinder, die begeistert in der weißen Pracht herumtollen, wirkt jetzt eine Spur leiser. Aber natürlich nur ein ganz kleines bisschen.

Schnee-Engel im Schneeanzug

Die meisten Kinder lieben die weiße Pracht, bietet sie doch ganz eigene Möglichkeiten, sich im Freien auszutoben. Damit die Zeit im Schnee für alle Beteiligten vergnüglich bleibt, ist die richtige Ausrüstung wichtig: Neben Mütze und Handschuhen sind jetzt Schneeanzug oder Schneehose und Anorak angesagt, denn die halten nicht nur Kälte ab, sondern auch Feuchtigkeit. Denn das Herumtollen im Schnee bringt selbstverständlich viel Körperkontakt mit der weißen Masse. Sich mal in ganzer Länge in den Schnee oder auf einen Schneehaufen zu werfen, macht einfach Spaß. Genauso wie der berühmte Schnee-Engel: sich auf den Rücken legen und die Arme im Schnee auf und ab bewegen – schon wachsen dem Schnee-Engel Flügel. Und jetzt die Beine spreizen und wieder zusammenführen, damit der Schnee-Engel ein hübsches Kleid bekommt. Nach getaner Arbeit vorsichtig aufstehen und aus drei Schritten Entfernung den wunderbaren weißen Engel bewundern. So einfach geht´s!

Schneemann, Schneefrau, Schneekind

Wenn ein Schlittenhügel in der Nähe ist, braucht es eigentlich nur noch die passenden Fahrzeuge und die Kids sind für Stunden beschäftigt. Aber auch ohne Schlittenberg lässt sich im Schnee jede Menge Spaß haben. Jeder kennt ihn und jeder liebt ihn: den Schneemann. Es gibt ihn in allen Größen, mal mit Hut, mal ohne, manchmal bekommt er sogar Arme aus Ästen und winkt uns damit fröhlich zu. Aber wer sagt denn eigentlich, dass es immer ein Schneemann sein muss? Dieses Jahr bauen wir eine Schneefrau! Eine Kette oder ein Kopf- oder Schultertuch, vielleicht eine Handtasche als Accessoire und schon ist die Schneefrau fertig. Wer jetzt noch Lust hat, macht mit der Familienbildung einfach weiter und baut noch ein paar Schneekinder dazu!

Jetzt geht´s rund

Während für Schneemann oder Schneefrau große Kugeln geformt werden müssen, tun es für die Schneeballschlacht sehr viel kleinere Kugeln. Allerdings braucht man dafür umso mehr. Jüngere Kinder finden Schneeballschlachten aber nicht immer witzig, weil sie meistens im Nachteil sind. Hier bieten sich zum Beispiel Geschicklichkeitsspiele an: Wer trifft aus einer vorher festgelegten und markierten Entfernung seine Schneebälle in einen aufgestellten Eimer? Eine andere Variante: Zunächst wird eine große Schneekugel geformt und in einigem Abstand platziert. Nun müssen alle Spieler versuchen, ihren eigenen Schneeball möglichst nahe an diese Kugel heranzuwerfen. Gewonnen hat, wessen Schneeball am nähesten dran liegt.

Wer ein bisschen Tempo ins Spiel bringen will, ruft einen Wettbewerb aus: Wer formt innerhalb von 3 Minuten die größte Schneekugel? Am besten gelingt dies, indem man einen kleinen, festen Schneeball anfertigt und diesen durch den Schnee rollt, so dass er ganz von alleine größer und größer wird. Etwas größere Fertigkeiten braucht man für die Schnee-Murmelbahn. Dazu muss man zunächst einen festen Schneeberg bauen. Dann zieht man mit der Handkante eine spiralförmige Bahn um den ganzen Berg herum und schon können die Murmeln ins Rennen geschickt werden. Wer mag, baut noch ein paar Tunnel oder eine Sprungschanze ein.

Und nun hoffen wir mal, dass es bei euch allen in diesem Winter ganz viel Schnee gibt!

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